Bungy-Canyon-Swing in Queenstown

Publiziert am 22. November 2008 @ 11:25 von Simon

Queenstown die Stadt für Adrenalinjunkies. Wegen Geldmangels musste ich mich aber auf ein Event beschränken. Dieses Warnschild war der Anfang.

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Ich wollte eigentlich einen ganz normalen Bungysprung machen, doch dann sah ich diese voll coole Kombination.

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Man springt von einer Plattform an einem statischen Seil in einen Canyon hinein. Es folgt 60m freier Fall, dann langsam beginnt das Seil zu ziehen und man schwingt 200m mit 150kmh durch den Canyon! Voll cool. Das ganze gibts in x-verschiedenen Varianten.

Beim zweiten Sprung überliess ich dem Sprungmeister die Wahl des Sprunges. Er entschied sich für den “Osama Bin Laden” Sprung: Das kommt dabei heraus (aufs Bild klicken für eine Grosse Version):

Kaikoura – Wa(h)llfahrt

Publiziert am 22. November 2008 @ 10:59 von Simon

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Kaikoura liegt an der Ostküste der Südinsel und ist wohl der beste Ort Neuseelands um die grössten Meeresbewohner live zu beobachten. Ziemlich nahe beim Ufer kommen nämlich warme und kalte Meeresströmungen zusammen die viele Fische mit sich bringen. Der ideale Futterplatz also für verschiedenste Tiere wie Seehunde, Delfine, Wasservögel und eben auch Wale.
Richtig touristisch hatten wir so eine Waltour gebucht und bald ging es dann mit einem super schnellen Katamaran ins türkis blaue Meer hinaus. Es war ein herrlicher Tag und vom Boot aus sah man direkt in die Schneebergen die hinter dem Städtchen liegen. Ein traumhafter Anblick, das Meer und die Berge so nahe zusammen.

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Nach einer kurzen Bootsfahrt hatten die Cruisemitglieder dann schon den ersten Pottwal entdeckt. Mit einem speziellen Mikrofon das sie ins Wasser halten, können sie die hohen Töne der Wale hören und wissen dann ziemlich genau wie nahe die Wale sich befinden. Sehr viel sieht man eigentlich von dem Wal nicht, 2/3 des Körpers bleibt nämlich im Wasser ungesehen. Aber den typischen Walspray und den Teil von der Nase bis zum Rücken sieht man schon. War schon ein eindrückliches Bild so ein riesen Fisch live zu sehen. Nach ca. 10 Minuten ist das Riesenviech wieder untergetaucht und hat uns zum Abschluss noch die typischen Walflossenbilder geschenkt. Jetzt suchte dieser Wal wieder nach Fischen in den Tiefen des Meeres wo er bis zu 45 Minuten ohne aufzutauchen “fischen” kann.

Auf der Rückfahrt wurde unser Boot dann plötzlich von einem Riesenschwarm Dusky- Delfinen umgeben. Überall sind sie herum geschwommen, haben riesen Sprünge und Saltos gemacht. Sind richtig unterhaltsam diese Tiere und haben irgendwie so fröhliche Gesichter, als würden sie immer nur spielen wollen.

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Ein paar Seehunde und natürlich hunderte von Wasservögeln haben wir auch noch angetroffen, dieses Meer hier lebt wirklich von all den vielen Tieren.

Auf zu neuen Wanderwegen – Abel Tasman Nationalpark

Publiziert am 9. November 2008 @ 09:55 von Annette

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Genau einen Tag haben wir uns Zeit gelassen seit dem Queen Charlotte Treck bevor wir die nächste Wanderung starteten. Erst mal noch einen kurzen Besuch in Nelson, einem herzigen Städtchen am Meer, wo Maja R. mal für 3 Monate gehaust hatte. :-)
Der Abel Tasman Nationalpark liegt etwas nördlich von Nelson und ist sehr berühmt für seine wunderschönen Trecks am Meer entlang. Von denen wir dann auch nicht enttäuscht worden sind. Bei herrlichem Wetter sind wir durch den buschigen Wald gezogen und haben immer wieder herrliche Ausblicke aufs türkisgrüne Meer gehabt. Das schönste an diesem Park sind jedoch die goldgelben Strandbuchten von denen es hier duzende gibt. Einfach herrlich, fast wie Fiji nur nicht ganz so warm. Das Wasser ist hier auch sehr klar und es ist eines der sonnigsten Ecken Neuseelands. Wir haben die Wanderung total genossen und konnten uns kaum wieder von den wunderschönen Buchten trennen.
Einen Nachteil hat dieses Wandergebiet jedoch, im Sommer wimmelet es hier von Touristen und nicht nur von ausländischen. Was eigentlich auch total verständlich ist, ist doch der Abel Tasman Nationalpark eines der schönsten Flecken Neuseelands…

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Der nächste Tag war eher von der lockeren Sorte. Wir besuchten einen Wasserfall. Mitten im Neuseelands Jungle fanden wir die Wainui Falls. Die Fälle waren gar nicht so spannend, umso mehr aber der Rückweg. Plötzlich raschelte es laut im Wald. Ich machte einen Satz zur Seite, weil ich dachte es sei irgendein Tier. Es stellte sich aber heraus, dass es nicht ein Tier sonder ein zu Boden stürzender morscher Baum. Das Pech wollte es das er genau auf Simon landete. Zum Glück war er wirklich sehr morsch und brach an Simons starker Schulter auseinander:)

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Nach diesem Abenteuer brachen wir zu den Pupu Quellen auf. Die Pupu Quellen sind angeblich die klarsten der Welt, nur unter der Antarktis ist das Wasser noch klarer. 40 Badewannen pro Sekunden sprudeln aus der Tiefe in das wunderschöne Becken hinein. Simon wäre am liebsten Tauchen gegangen.

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Nach einer wunderschönen Nacht direkt am Rottoiti See im Nelson Lake National Park, starteten wir unsere dritte grössere Wanderung. Wir bestiegen den Mt Robert. Der 1420m hohe Berg/Hügel hatte immer noch Schnee. Langsam wird es Schweiz-ähnlich in Neuseeland.

Great Walks – Queen Charlotte Track

Publiziert am 5. November 2008 @ 09:18 von Simon

Heute morgen gings für einmal früh los. Um 6:30 riss uns der Wecker aus dem Schlaf und wir fuhren zum Hafen von Picton. Von dort schiffte uns ein Wassertaxi nach Torea Bay, den Startpunkt unseres Teilstückes des Queen Charlotte Tracks. Der Queen Charlotte Track ist ein 71km langer Wanderweg, den mann am besten per Schiff erreicht. Den ganzen Track kann mann entweder auf 3-4 Tage verteilt abwandern, oder wie wir nur ein Teilstück davon.

Wir stiegen aus unserem Taxi und waren von nun an auf uns alleine gestellt. Siebeneinhalb Stunden später wird uns das Postschiff 22.5km weiter in der Punga Cove abholen, sofern wir dann dort sind.

Der Weg führt abwechslungsreich durch jungleartigen Wald mit erstaunlichsten Farngewächsen oder durch lichten Föhrenwald. Auf diesem eher strengen Abschnitt wird man, weil man auf einen Grat ähnlichen Weg geht, fasst immer mit Ausblicken auf die wunderschönen türkis-farbenen Bays belohnt.

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Nach sechs Stunden sind wir müde aber glücklich in der Punga Bay angekommen wo uns ein heisser Kaffee erwartete und die Nachricht, dass Obama neuer Presidänt der USA ist. Das Postschiff holte uns pünktlich ab und eine Stunde später waren wir wieder zurück in Picton wo unser Tagesausflug endete.

Tongaria Trek – Unsere letzten Tage auf der Nordinsel

Publiziert am 5. November 2008 @ 09:15 von Simon

Nach einer kleinen Geduldsprobe geht es mittlerweile unserem Kühlschrank wieder gut, oder genauer gesagt wir haben einen neuen Camper erhalten. Leider nicht wie ich gehofft habe einen besseren, aber immerhin einen mit funktionierenden Kühlschrank.

Da viele uns gesagt hatten die Südinsel sei viel schöner als die nördliche, haben wir uns entschlossen jetzt schon dorthin zu fahren um dann auch die nötige Zeit zu haben. Falls es sich nicht so heraus stellt können wir immer wieder zurück in den Norden, da hat es uns nämlich auch sehr gefallen!

Doch bevor wir auf die Fähre gingen, haben wir uns noch einer der Great Walks angeschaut, den Tongaria Crossing.

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Da es auf dem eigentlichen Tongaria Berg noch viel Schnee gab, haben wir die easy Variante gewählt und sind nur vorne durch gewandert. Trotzdem waren es fast 5 Stunden. Das Wetter wurde nach anfänglichen dichten Wolken auch immer besser. Auf dem gesamten Weg wurden wir von atemberaubenden Aussichten begleitet. Zu unser rechten Seite waren herrliche Schneeberge und meist auf unser linken Seite begleitete uns der Mt. Ngauruhoe, einer der aktivsten Vulkane Neuseelands. Ein typischer Vulkan in Kegelform. Dazwischen sahen wir zwei türkis-blaue Kraterseen in mitten der kargen Landschaft.
Seht für euch selbst.

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