Ferien in Berlin

Publiziert am 17. Mai 2007 @ 15:40 von Simon

Berlin (6)Ein Bericht und Fotos über meine interessanten Ferien mit Daniela in Berlin, inkl. etwas unglücklicher Rückreise…

Am Montagmorgen, den 23. April ging die Reise zusammen mit Daniela los. Mit Easy Jet Basel – Berlin war das nur ein bisschen mehr als eine Stunde. In Berlin hatten wir uns via Internet (Danke Yael für den tollen Tip!!) ein schönes Zimmer bei einem Älteren Ehepaar gebucht. Es war sehr zentral gelegen und so konnten wir sehr gut zu Fuss die Stadt entdecken. Am Nachmittag machten wir uns dann auch schon auf den Weg, es gab so viel schönes zu sehen in dieser riesigen Stadt. Viele Gebäde sind noch sehr alt und mit vielen Verschnörkelungen gebaut, doch haben die Berliner in den letzten Jahren einiges Neues und modernes dazu gebaut. Das Reichttagsgebäude ist ein typisches Beispiel dazu. Auf dem baroken Gebäude gibt es nun eine imposante Glaskuppel zu bestaunen und besteigen. Von dort aus hat man dann auch einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt. Nur gedulden mussten wir uns ziemlich, bis es dann so weit war, 1:30 Stunden lang anstehen!! Was man nicht so alles macht in den Ferien!! :-)
Das brühmte Brandenburger Tor durfte natürlich auch nicht fehlen, das ist auch sehr sehenswert und hat schon eine lange Geschichte hinter sich…

Fürs Abendessen und sonstigen Ausgang mit feinen und vorallem sehr günstigen Drinks war es auch nicht sehr weit zu gehen von unserem neuen Zuhause aus. Da kann man dann aber auch alle Arten von Essen geniessen: Chinesisch, Thailändisch, sogar Singapurianisch, Arabisch, Türkisch, Italienisch etc. Fragt sich nur wo da die Deutsche Speisekarte bleibt? Immerhin hatten wir mal eine typische Currywurst probiert!

Am zweiten Tag bestaunten wir weitere intressante Bauten in der pulsierenden Metropole. Das rote Rathaus, verschiendenste Kirchen, sogar eine jüdische Synagoge besuchten wir. Einen super Ausblick hat man natürlich von dem Fernsehturm aus, dem höchsten Gebäude Berlins. Der Berliner Dom war auch sehr imposant und man hätte noch viele Museen besuchen können. So schnell war dieser Tag dann auch schon zu Ende.

Der dritte Tag wurde unser Lädeli- Tag. Daniela konnte sich kaum erholen als wir im KaDeWE (Kaufhaus des Westens) waren. Das war wie im Jelmoli aber noch eine Stufe erstklassiger!! :-) Die Zeit verging wie im Flug und mit super Laune und einigen Einkaufstaschen kamen wir dann am Abend wieder todmüde wieder zurück. Nur noch eine Nacht und schon geht es wieder heimwärts…

Heute sahen wir noch das Denkmal der Berliner Mauer und im Museum wurden uns diese ganzen Hintergründe von dieser Zeit noch mals einwenig klarer. Ist schon unglaublich, dass diese Stadt einfach für soviele Jahre getrennt wurde. Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, obwohl das gar noch nicht solange zurück liegt.
Einen Besuch im Berliner Zoo durfte natürlich auch nicht fehlen, besonders da wir so viel hörten über den Eisbären Knut. Leider konnten wir nur andere Eisbären finden, vielleicht war er ja gerade in den Ferien?! :-)
Zum Schluss besuchten wir noch ein wunderschönes Schloss mit einem prächtigen Park und das mitten in der Stadt. Wir konnten uns kaum davon losreissen und damit begannen unsere Probleme: Als wir nämlich in der U-Bahn sassen auf dem Weg zurück zum Flughafen Schönefeld, (der ein bisschen aussherhalb der Stadt liegt), bemerkten wir, dass wir viel zuwenig Zeit einberechnet hatten für die Fahrt. Da fing das Bangen und Hoffen an, ob wir den Flug noch erwischen werden! Leider waren wir fast 15Minuten zu spät dort und… es gab keine Möglichkeit mehr unseren Flug zu erwischen!! Das war zudem der letzte an diesem Tag gewesen. Entweder wir hätten den ersten Flug am nächsten Morgen genommen oder den Zug. Also wieder zurück in die Stadt zum Hauptbahnhof. Dort angekommen hatten wir gerade den Nachtzug nach Zürich verpasst! Das war echt gemein!! Also buchten wir den nächsten Zug nach Basel. Der ging um halb eins am Morgen. Warten war angesagt und nerven ab uns selbst. Das war uns sehr wohl eine Lehre gewesen. Endlich im Zug hatten wir knappe vier Stunden Zeit für ein mickriges Schläfchen, bevor es dann um fünf Uhr hiess den Zug zu wechseln . In Fulda. Wo um Himmels Willen ist den das?! Eine Stunde später und nach einem heissem Kaffee gings weiter nach Frankfurt. Alle waren auf dem Weg zur Arbeit, nur wir kamen direkt von einer Freinacht!! In Frankfurt nahmen wir dann unseren letzten Zug nach Basel! Endlich geschafft, nach fast 10 Stunden Reise (anstatt einer!!) waren wir am 27. April zuhause. D.h noch nicht ganz! Denn am Morgen fährt der Bus leider nicht sehr regelmässig nach St. Chrischona. So mussten wir wohl oder übel (da alle Studies naürlich Schule hatten) tatsächlich noch von Bettingen nach Chrischona laufen. Mit unserem Rollkoffern und nach einer Freinacht! Wir hatten unsere Unachtsamkeit bis vor die Haustüre gebüsst! Wir mussten nur noch lachen!! Das wird wohl wieder ein Abenteuer sein, an welches wir uns noch lange erinnern werde! Aber keine Angst Daniela, wir werden wieder einmal Ferien zusammen machen!!! :-) Es kann doch nicht nur an dir liegen!!

Für alle andern: Wir können Berlin nur weiter empfehlen, es ist wirklich sehr lohnenswert und vorallem auch sehr günstig!!

1 Kommentare

  1. Mila
    23. September 2007 um 23:19

    Freut mich, dass mir jetzt jemand nachfühlen kann wie ich zum Anfang mit Sack und Pack auch mit dem Zug nach Basel gekommen bin. Das lief in etwa ähnlich ab wie bei euch…

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