Beim rumstöbern im Internet bin ich auf eine sehr gute Alternative zu Google Earth gestossen: NASA World Wind
Hier meine (zum Teil bei Netzwelt geklaute) Gedanken:
Die Installation der beiden Programme ist sehr unterschiedlich. Bei Google Earth muss gerade mal eine Datei von zehn Megabyte installiert werden. Beim World Wind sind es krasse 180 Megabyte!
Grundlagen
NASA World Wind:
Der Datensatz für den World Wind umfasst 4.7 Terrabyte. Diese Daten stammen von verschiedenen Satelliten. Landsat 7 liefert Bilder für Landschaftsaufnahmen in einer ordentlichen Auflösung. Um jedoch Häuser und andere Bauwerke richtig erkennen zu können hat das USGS (United States Geological Survey), eine amerikanische Behörde, Bilder von eigenen Luftaufnahmen beigesteuert. Diese haben eine wesentlich höhere Auflösung. Damit lassen sich fantastische Screenshots aufnehmen. Aus ca. 7000 Metern Höhe gibt es eindrucksvolle Landschaften zu sehen. Eine Liste der Städte, die hochauflösend abgebildet werden, finden Sie hier.
Google Earth:
Google Earth verwendet Satellitenbilder der Firma Keyhole. Google hat gleich die ganze Firma gekauft und ist wohl die weltweit erste Suchmaschine, die über eigene Satelliten verfügt. 287 dieser Keyhole-Satelliten bewegen sich in ihrem Orbit um unsere Erde. Die Bilder sind gut, und auch in Deutschland kann man Straßen und Gebäude noch gut erkennen. Größere Städte innerhalb der USA sind besser aufgelöst als das Standardmaterial. Es gibt auch einige Städte außerhalb der USA, die besser aufgelöst sind. Doch nicht mehr als eine Hand voll. Eine Liste der Städte, die hochauflösend abgebildet werden, finden Sie hier.
Fazit
Eine eindeutige Entscheidung, welcher Spionagedienst nun der Bessere ist, kann ich nicht liefern. Einmal ist bei Google Earth bei der Bildqualität vorne, ein anders mal World Wind. Beim World Wind fällt die Installation negativ auf, denn dafür gibt es keine nennenswerten Vorteil, auch ein Geschwindigkeitsvorteil bleibt aus. Der Dienst der NASA frisst sogar mehr Ressourcen als das schmale Zehn-Megabyte-Programm von Google. Bei der Bedienung stellt sich für keinen Kontrahenten ein klarer Vorteil heraus, beide lassen sich gut steuern. Die Konkurrenz tut beiden gut, besonders bei Google Earth kommen jeden Tag neue Daten hinzu.
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